5. Brandenburgische FamilienbildungsmesseFamilien stärken – Familienbildung vernetzen 25. September 2008 | Altes Rathaus Potsdam |
Dokumentation • Startseite• Programm • Kurzbericht • Impulsreferat Dr. Jörg Maywald • Impulsreferat Christiane Voigtländer • Grußwort OB Jann Jakobs • 1. Expert/ innengespräch • Messerundgang Dagmar Ziegler (MASGF) • 2. Expert/ innengespräch • Stimmen der Teilnehmer/innen • Messe in Bildern Materialien (pdf): |
Die 5. Brandenburgische Familienbildungsmesse fand am 25.09.2008 an würdigem Ort im Alten Rathaus Potsdam statt - unter dem wegweisenden Titel „Familien stärken – Familienbildung vernetzen“. Unterstützt und gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie hatte wieder die Landesarbeitsgemeinschaft Familienbildung Brandenburg (LAG Familienbildung) zu Info-Markt und Familienbildungs-Fachprogramm eingeladen, und mehr als 130 Trägervertreter/innen, Verwaltungsverantwortliche, Fachkräfte und Interessierte sind der Einladung gefolgt. Der Messemarkt mit 34 Aussteller/innen aus den Handlungsfeldern Soziale Arbeit und Jugendhilfe, Bildung und Gesundheit - wie etwa Familienverbände, Familienzentren, Eltern-Kind-Zentren, Mehrgenerationenhäuser, Kitas, Bildungsträger, Lokale Bündnisse für Dr. Jörg Maywald (Deutsche Liga für das Kind) betonte in seinem Impulsreferat am Vormittag insbesondere die Notwendigkeit einer familienfreundlichen Infrastruktur. - Christiane Voigtländer (Felsenweginstitut) legte in ihrem Beitrag den Schwerpunkt auf die Gelingbedingungen für Familienbildungsnetzwerke. Entsprechende Rahmenbedingungen statt Verordnung von Netzwerken, klare Aufgabenstellungen für Koordinator/innen, Förderstrategien und konkrete Kooperationsplanungen seien von zentraler Bedeutung. Familienbildung ist Querschnittsaufgabe, das war die Kernaussage des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Potsdam, Jann Jakobs. Kita müsse als Bildungsort anerkannt werden. Für die Kindertagesbetreuung müssen, auch zur qualifizierten Beteiligung an Familienbildungsaufgaben, mehr Ressourcen (Personalschlüssel, Weiterbildung) bereitgestellt und muss eine weiterführende Verknüpfung auf den Weg gebracht werden. Im Expert/innengespräch mit Vertreter/innen familienbezogener Netzwerke, moderiert von Petra Stiehl (vom Bürgerbüro Günther Baaske, In der Expert/innenrunde am Nachmittag mit Beteiligung von Ministerin Dagmar Ziegler, moderiert von Barbara Schrul (Gleichstellungsbeauftragte der Universität Potsdam), wurde deutlich, dass die unterschiedliche regionale Ausprägung von Angeboten der Familienbildung eines verbesserten Austauschs und gegenseitigen Lernens bedarf. Ministerin Ziegler verwies auf das mittelfristige Ziel, die Schnittstellen vorhandener Ressourcen zu klären, um Ressourcen effektiv nutzen zu können, statt Überschneidungen zuzulassen. Einen kleinen Höhepunkt im Tagesgeschehen bildeten die Die Teilnehmer/innen nutzten die 5. Brandenburgische Familienbildungsmesse in Potsdam, um Kontakte zu knüpfen und in den Fachaustausch zu treten. Die Messe 2008 hat einmal mehr zur Förderung von Kooperationen beigetragen und eine stärkere Vernetzung angemahnt. |

5. Brandenburgische Familienbildungsmesse
Familie und verschiedenen themenspezifischen Anbietern - bot den Teilnehmer/innen einen guten Einblick in die Vielfalt der Familienbildungsangebote in Brandenburg. – Einen umfassenden Überblick verschaffte sich auch die Brandenburger Familienministerin Dagmar Ziegler bei einem ausführlichen Rundgang über den Messemarkt. Zuvor hatte sie im Rahmen des Fachprogramms an einer Expert/innenrunde mit Familienbildungsverantwortlichen der Kreis- und Landesebene teilgenommen. Die Wertigkeit, die die Ministerin der Familienbildung und der Familienbildungsmesse beimisst, machte sie auch durch ihre Schirmherrschaft für die Veranstaltung deutlich.
Belzig), ergaben sich mehrere Forderungen an die Politik. Man war sich einig, dass a) die Ministerien für Familie einerseits und für Jugend andererseits stärker in die Vernetzung von Familienbildung einbezogen werden müssen, dass sich b) die Landespolitik allgemein offener zu Familienbildung positionieren und ihren Beitrag transparent und zuverlässig leisten sollte, und dass c) § 16 KJHG in der Jugendhilfeplanung, vor allem in den Finanzetats angemessen berücksichtigt werden muss.
„Potsdrummlers“, eine Kindertrommelgruppe der Neuen Grundschule, die hier - mit Lampenfieber - ihren 1. Auftritt erlebte.