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Familien stärken – Familienbildung vernetzen

25. September 2008 | Altes Rathaus Potsdam
lag MASGF

Dokumentation

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Programm
Kurzbericht
• Impulsreferat
  Dr. Jörg Maywald

Impulsreferat
  Christiane Voigtländer

Grußwort
  OB Jann Jakobs

1. Expert/
  innengespräch

Messerundgang
  Dagmar Ziegler
  (MASGF)

2. Expert/
  innengespräch

Stimmen der   Teilnehmer/innen
Messe in Bildern


Materialien (pdf):

Flyer
Liste der
  Aussteller/innen

Präsentation
  Dr. Jörg Maywald

Präsentation
  Christiane Voigtländer

Kontakt

Impulsreferat

Bildungsangebote für Familien - Überlegungen zu einer verlässlichen Bildungsgrundversorgung für Familien

Dr. Jörg Maywald • Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind

Thesen des Vortrags:

  • Familienbildung ist aktueller denn je, Anforderungen an Erziehung und Bildung sind gewachsen
  • Familie – Definition: Familie ist der Ort, an dem Eltern für Kinder und Kinder für Eltern Verantwortung übernehmen. Sie ist der ursprüngliche Ort der Alltags-Solidarität (Ursula von der Leyen)
  • Familie bietet Heimat, fördert Entwicklung, vermittelt Werte, bildet Humankapital
  • Eltern waren noch nie so aufgeklärt, hatten noch nie so viel Wissen, jedoch schafft die Vielfalt an Wissen auch Orientierungslosigkeit und Hilflosigkeit
Herausforderungen für Familienbildung
  • Bewusstsein für familienbezogene Vorurteile
  • Ausrichtung an individuellen Bedürfnissen und Rechten
  • Balancierung von Ressourcen- und Defizitorientierung
  • Vernetzung bestehender Ressourcen
  • Ausbau aufsuchender Hilfen
  • Neue Finanzierungshilfe (weg von der Objektfinanzierung hin zu Subjektfinanzierung)
  • Gemeinwesenorientierung und Einmischung
Reformschritte
  • Intelligente Lebenslauf- und Zeitpolitik (größter Mangel für eine Mehrheit der Eltern ist nicht Geld-, sondern Zeitmangel)
  • Familienfreundliche Infrastruktur
  • Transferpolitik und Armutsprävention

» Familienbildung sollte Teil der Kinder- und Jugendhilfe sein

Hier können Sie die Präsentation des Vortrags von Dr. Maywald im PDF-Format herunterladen.

Zur Person:

Studium der Soziologie und Psychologie in Berlin, Amsterdam und Paris.
1975 bis 1986 Mitbegründer und Tätigkeit im Berliner Kinderschutz-Zentrum. 1986 bis 1988 Mitarbeiter an der Ecole Expérimentale von Bonneuil-sur-Marne, Frankreich (Kinder- und Jugendpsychiatrie).
1988 bis 1991 Tätigkeiten in der Aus- und Weiterbildung im Hochschulbereich. 1991 bis 1994 Koordinator des Bundesprojekts "Förderung des Pflegekinderwesens in den neuen Bundesländern".
Seit 1995 Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind. Stellvertretender Sprecher der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland.
Zahlreiche Veröffentlichungen zum kindlichen Trennungsverhalten, zum Kinderschutz und zum Pflegekinderwesen.
Kontakt: http://www.liga-kind.de